Projekt



Lena, eine attraktive Blondine, hat sich ihrer Umgebung perfekt angepasst. Sie macht stets gute Miene zum bösen Spiel, welches tagtäglich mit ihr getrieben wird. Eines Morgens beschließt sie, das zu ändern und ihre Maske abzulegen ...


Regiestatment von Kawo Reland

Jeder von uns war schon mal in der Situation sich unter bestimmten Umständen verstellen zu müssen. Sei es wenn es darum ging dem ungeliebten Chef wegen einer Gehaltserhöhung schöne Augen zu machen, oder das ganz und gar nicht passende Weihnachtsgeschenk der lieben Verwandtschaft als „nette Aufmerksamkeit“ zu bezeichnen. Wir verhalten uns dann schon mal gerne so, wie uns die anderen sehen oder hören wollen und nicht wie wir wirklich sind oder uns fühlen.

Die eben genannten Beispiele sind natürlich harmloser Natur. Viel schlimmer freilich trifft es die Hauptfigur Lena in diesem Film. Auch sie trägt ihre Masken und versucht sich ihrer Umgebung perfekt anzupassen um ja niemanden unangenehm aufzufallen.

"Masken" ist eine Komödie in einem etwas unkonventionellen Stil. Jung, spritzig, frech, sexy, direkt, mitunter auch ordinär und gnadenlos. Es ist jedoch nicht nur ein sehr unterhaltsamer Film, sondern auch das Spiegelbild einer sich nach rein äußeren Attributen richtenden, oberflächlichen, maskierten Gesellschaft. Dieser Bruch im Film war mir wichtig da selbst in den skurillsten Szenen des Films, immer auch ein Stückchen Ernsthaftigkeit mitschwingt. Wir alle tragen Masken. Die Frage ist nur wann, wo und unter welchen Umständen wir bereit sind sie abzulegen.


Produktonsstatement von Viktor Perdula

Aus Produktionssicht war mir wichtig diese Geschichte zu erzählen und dabei auf die best mögliche Qualität des Films zu achten, obwohl das bei Low Budget Produktionen immer sehr schwierig ist. Meistens schlägt sich das auf die Produktionsdauer, wir haben bereits im November 2007 gedreht, das Projekt war mit der ersten Vorführung am 15.12.2008 in Wien abgeschlossen.

Ich freue mich schon auf die Resonanz bei den internationalen Filmfestivals, da auch ich der Meinung bin, das der heutigen Gesellschaft nicht nur ein Anstoss zum Nachdenken gut tut, sondern auch geballte Situationskomik die vom Herzen kommt.


Facts:

Dreh: Nov. 2007
Drehformat: DVCam / 16:9
Postproduktion: Jan 2008 bis Dez 2008
Schnittsystem & Farbkorrektur: Avid
Endformat: DVCam / 16:9 bzw. DVD (stand Dez 2008)

Dank an alle Sponsoren und Unterstützer ohne die das Projekt nie möglich gewesen wäre.
Nicht zuletzt gilt unser Dank selbstverständlich auch der Crew und dem gesamten Cast.